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Israel – ein faszinierendes Land



Weil es das „Land der Bibel“ ist. Jenes Land, in dem Gott sich auf vielfältige Weise offenbarte – und in dem er Mensch wurde in Jesus Christus. Ein Land, in dem man auf Schritt und Tritt der Geschichte Gottes mit seinem Volk begegnet. Dieses Land ist geradezu ein „Bilderbuch“ der Bibel. Ob man am Ufer des Sees Genezareth steht oder auf dem Ölberg, ob man durch das Kidrontal schreitet oder in der sengenden Glut der Wüste Zin wandert, der Atem biblischer Geschichte ist hautnah zu spüren. Sei es in Kapernaum oder Jericho, in Hebron oder Cäsarea, am Toten Meer – oder in Jerusalem: Teich Bethesda, Tempelplatz, Garten Gethsemane, Gartengrab, Golgatha. Überall wird die Vergangenheit der Bibel lebendig – und anschaulich. Ein Land mit drei Klimazonen: angenehm kühl im Norden, tropische Wärme am See Genezareth – und sengende Wüstenglut im Süden. Das alles fasziniert mich an diesem Land – immer wieder neu. Reisen in das heilige Land weiten nicht nur den Horizont, sie helfen vor allem das Verständnis der biblischen Texte zu vertiefen. Die Bilder und Gleichnisse der Predigten Jesu bekommen hier ein ausdrucksvolles, sprechendes Gesicht.

Das Land Israel


Israel in der Vergangenheit und heute

Israel, das gelobte Land der Bibel, ist heute ein moderner, prosperierender und lebenssprühender Staat mit einem pulsierenden Geschäftsleben. Jahrhunderte lang lagen viele Stätten der bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte der Menschheit unter Sand und zerfallenen Terrassen begraben, bis das Land von dem aus dem Exil heimkehrenden Volk Israel urbar gemacht wurde.
Im heutigen Israel befinden sich auf den einst unfruchtbaren Abhängen, Sümpfen und in der Wildnis der Wüste moderne Städte und Dörfer, blühende Bauernhöfe und grüne Wälder, High-Tech-Industrien und hochentwickelte Unternehmen. Das Echo der Vergangenheit hallt jedoch noch immer inmitten dieses dynamischen, wiedergeborenen Landes. Jerusalem, die heilige Stadt und ewige Hauptstadt Israels, bewahrt seine heilige Aura und begrüsst den nicht enden wollenden Strom von Pilgern aller Glaubensrichtungen. Die gleichalte Stadt Beerschewa (Beersheva) befindet sich am Anfang der Negev-Wüste, wie damals in den Tagen des Erzvaters Abraham, Eilat, Israels Zugang zum Roten Meer, verfügt wieder über einen geschäftigen Hafen, wie zu Zeiten von König Salomon. Im historischen Galiläa liegt Nazareth, der Ort der Verkündigung Mariä, und der Kindheit Jesu.
Ausser den historischen und heiligen Stätten hat Israel den Touristen eine Menge zu bieten:
Weite, saubere und sonnige Strände, moderne Städte und Hotels, Theater und Nachtklubs, Kurorte und farbenfrohe Märkte – die alle in kürzester Zeit zu erreichen sind. So sind die sonnigen Strände und die schneebedeckten Berge, die üppigen Wälder und die pittoreske Wüstenlandschaft in nur wenigen Autostunden zu erreichen.

Der Staat Israel

Die Unabhängigkeit des Staates Israel wurde am 14. Mai 1948 proklamiert. Israel ist eine parlamentarisch regierte Demokratie, mit einer in drei Teile geteilten Macht: die Legislative (das Parlament, die “Knesset”), die Exekutive (die Regierung) und die richterliche Gewalt (die Gerichte).
Dies basiert auf dem Prinzip der Gewaltenteilung, wobei Kontrolle und Gleichheit in dem System verankert sind. Die Regierung wird duch das Kabinett verwaltet, unter Leitung des Premierministers. Das amtliche Staatsoberhaupt ist der Präsident, der von der Knesset für einen Zeitraum von fünf Jahren gewählt wird.

Geographie

Israel liegt im Nahen Osten, im Westen an das Mittelmeer angrenzend, im Osten an den grossen syrisch-afrikanischen Graben, und im Süden an das Rote Meer. Die Nachbarstaaten, mit denen das Land gemeinsame Grenzen verbindet, sind der Libanon, Syrien, Jordanien und Ägypten.
Der nördliche und zentrale Teil des Landes ist am dichtesten bevölkert. Er wird in drei Abschnitte aufgeteilt: die Küstenebene im Westen, einschliesslich der bedeutenden Städte Tel-Aviv, Jaffa und Haifa; die Talsenke im Osten, wo der Jordanfluss die beiden Binnenseen verbindet, den See Genezaret und das Tote Meer; die Bergkette in Zentralisrael, zu der die Hügel in Galiläa und Samaria sowie die judäischen Berge, einschliesslich der Hauptstadt Jerusalem, gehören.
Im Nordosten befinden sich die Golan-Höhen und der schneebedeckte Berg Hermon, während sich in der südlichen Region die Negev- und Arava-Wüste – die den Grossteil der Landesfläche ausmachen – wie auch Beerschewa, die Hauptstadt des Negev, und Eilat am Roten Meer befinden. Die Höhenunterschiede variieren von 2′224 m auf dem Hermon-Berg bis zu – 392 m am Toten Meer, dem niedrigsten Punkte der Erde.

Klima

Israel hat lang anhaltende und warme Sommer (April-Oktober), in denen kein Regen fällt und milde Winter (November-März). In den hügeligeren Regionen des Landes wie in Jerusalem und Zfad ist das Klima etwas trockener und kühler. Relativ heftige Regenfälle fallen im Norden und im Zentrum des Landes, im nördlichen Negev sind die Niederschlagsmengen wesentlich geringer und in den südlichen Gebieten werden nur geringfügige Niederschlagsmengen gemessen.
Die klimatischen Bedingungen unterscheiden sich in den diversen Regionen wesentlich, mit feuchten Sommern und milden Wintern im Küstengebiet, trockenen Sommern und verhältnismässig kalten Wintern in den Bergregionen, trockenen und heissen Sommern mit angenehm mildem Winterwetter im Jordantal und dem das ganze Jahr gleichen, wüstenähnlichen Klima im Negev.
Exteme Wetterunterschiede reichen von gelegentlichem Schneefall in den Bergregionen bis zu periodisch auftretenden, trockenen und heissen Winden, die einen starken Temperaturanstieg bewirken.

Bevölkerung

Das an seiner Grösse gemessen kleine Land ist die Heimat vieler Bevölkerungsgruppen, die sich aus zahlreichen Ethnien, Religionen, Kulturen und sozialen Schichten zusammensetzen. Von der Gesamtbevölkerung von über 7.1 Millionen Einwohnern sind 81.5% Juden (davon sind über die Hälfte im Land geboren und die meisten in der ersten oder zweiten Generation im Land ansässig).
Der restliche Teil der Bevölkerung kommt aus ungefähr 80 Ländern aus aller Welt. Über 17% sind Araber (die meisten Moslem), zu den restlichen 1.5% gehören Christen, Drusen, Tscherkessen und andere kleine Gemeinden.

Sprache

Die amtlichen Sprachen Israels sind Hebräisch, die Sprache der Bibel, und Arabisch. Hebräisch, Arabisch und Englisch sind Pflichtfächer an den Schulen. Auch Französisch, Spanisch, Deutsch, Jiddisch, Russisch, Polnisch und Ungarisch wird viel gesprochen.
Lokale und internationale Zeitungen und Zeitschriften sind in mehreren Sprachen erhältlich. Alle Strassennamen und die meisten Geschäftsschilder sind in hebräischer und englischer, oft auch in arabischer Sprache angegeben.

Reiseinformationen

Banken und Geschäfte

Banken haben an Werktagen von ca. 8.30 bis 12.30 Uhr geöffnet, oftmals auch kurzzeitig nachmittags. Geld wechseln können Sie jedoch auch in Ihrem Hotel. Die Öffnungszeiten der übrigen Geschäfte sind von Sonntag bis Donnerstag zwischen 8.30 und 13.00 Uhr und von 15.30 und 19.00 Uhr. Am Freitag ist bereits ab 13.00 Uhr geschlossen.

Bekleidung

Legere Freizeitkleidung ist angebracht. Strapazierfähige Schuhe, Sonnenbrille, Sonnenhut und für den Abend einen Pullover. Je nach Jahreszeit auch Regenbekleidung vorsehen. Die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht in der Wüste sind hoch, bitte entsprechend kleidungsmässig einrichten. Beim Besuch religiöser Stätten ist es Damen nicht gestattet, ärmellose Kleider und Shorts zu tragen, ebenso werden kurze Hosen für Männer nicht akzeptiert. An manchen Plätzen kann man entsprechende Kleidungsstücke leihen, am besten richten Sie sich jedoch selbst kleidungsmässig darauf ein.

Einreisebestimmungen

Reisepässe und Visa

Jeder Israelbesucher muss einen gültigen Pass vorweisen; staatenlose Personen müssen ein gültiges Reisedokument mit einem Rückkehrvisum in das Land, in dem das Dokument ausgestellt wurde, vorzeigen.

Touristen dürfen vom Tag ihrer Ankunft an drei Monate im Land bleiben, je nach den Angaben auf dem Visum. Besucher, die in Israel arbeiten möchten, müssen sich für ein besonderes Visum ans Innenministerium wenden.

Touristenvisum

Bürger folgender Länder erhalten beim Betreten des Landes kostenlose Touristenvisa (oder Transitvisa- s.u.):

Europa: Österreich, Belgien, Zypern, Dänemark, Finnland, Deutschland (Personen, die nach dem 1.1.28 geboren sind), Gibraltar, Großbritannien, Griechenland, Ungarn, Island, Irland, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Portugal, San Marino, Slowenien, Spanien, Schweden und die Schweiz.

Impfungen und Ärztliche Versorgung

Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Vor einer Israel Reise sollten der Hausarzt aufgesucht und evtuell benötigte Medikamente mitgeführt werden. Der Ärztedienst in Israel besitzt ein hohes Niveau. Erste Hilfe- und Notdienste sind immer erreichbar. Vergessen Sie nicht Ihre persönlichen Medikamente.

Jüdische Feiertage

An jüdischen Feiertagen gelten vor Ort die gleichen Regeln wie an Shabat. Im folgenden nennen wir Ihnen die wichtigsten jüdischen Feiertage, deren Daten sich jährlich ändern. Bitte informieren Sie sich über die Daten vor Ihrer Abreise.
- Purim
- Pessach
- Israelischer Unabhängigkeitstag
- Rosh Hashana
- Yom Kippur
- Chanukah

Lebenshaltungskosten

Diese liegen höher als in der Schweiz, sind jedoch starken Schwankungen ausgesetzt.

Shabat

Von Sonnenuntergang am Freitag bis Sonnenuntergang am Samstag gilt der Shabat. Geschäfte, öffentliche Einrichtungen, Behörden haben geschlossen. Auch der Linienbusverkehr ruht. Ausnahme in Eilat sowie in Alt-Jerusalem. Tankstellen sind nur begrenzt geöffnet. Der Sonntag dagegen ist regulärer Arbeitstag. In den arabischen Gebieten wird der Shabat nicht eingehalten, dort sind die meisten Geschäfte geöffnet, dafür jedoch freitags geschlossen.

Stromversorgung

Der elektrische Strom in Israel ist 220 Volt Wechselstrom, einphasig, 50 Hertz. Die meisten israelischen Steckdosen sind Dreistift-Stecker, doch passen die europäischen Zweierstecker in viele Steckdosen.
Für elektrische Rasierapparate, Reisebügeleisen und andere kleine Geräte können Adapter und/oder Transformatoren verwendet werden, die Sie in Israel kaufen können.

Verkehrsmittel

Das öffentliche Busnetz ist ausgezeichnet. Zwischen den grossen Städten gibt es einen in kurzen Abständen verkehrenden Linienbusverkehr, aber auch noch zu den kleinsten Orten gibt es gute Busverbindungen, die recht preiswert sind. Von Freitagnachmittag bis Samstagabend verkehren die Busse wegen des Shabat nicht. Unbekannt ist bei uns das Sammeltaxi “Sherut”. Es handelt sich hierbei um 7-Sitzer-Taxis, die nur an einen bestimmten Ort fahren und auch erst dann, wenn der Wagen voll besetzt ist, was meistens rasch der Fall ist. Der Preis liegt zwischen Linienbustarif und regulärem Taxi. Die regulären Taxipreise sind etwas billiger als in der Schweiz.

Währungseinheit

Die israelische Währung sind Shekel (NIS = Neue Israelische Shekel). Es empfiehlt sich, erst in Israel Geld zu wechseln oder Bargeld an Automaten abzuheben (z.B. am Flughafen Ben Gurion). Euroschecks und Kreditkarten werden in allen Banken und vielen Geschäften akzeptiert.

Städte & Regionen Israels

Tel Aviv – jung und aufregend

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Tel Aviv – Jaffa heisst die Stadt an der Mittelmeerküste offiziell. Und der Doppelname war bis vor ein paar Jahren ein Ausdruck der Ambivalenz zweier unterschiedlicher Städte. Jaffa, im Süden, gehört zu den ältesten Städten des Heiligen Landes. Bereits vor 5000 Jahren siedelten hier Menschen. Heute ist die Altstadt von Jaffa rund um den pittoresken Hafen saniert und wunderschön restauriert und gehört zu den Flanierzonen der Tel Aviver Gesellschaft.
Vor 100 Jahren gab es die Stadt Tel Aviv noch gar nicht. Erst um 1910 erhielt die wild wachsende Siedlung im Norden Jaffas ihren Namen und wuchs in der Folge sehr schnell zu einer Grossstadt, in der sich das moderne Israel spiegelt. Menschen aus 140 Nationen leben hier. Eine kosmopolitische Stadt und ein Schmelztiegel dazu, in dem der mediterrane Lebensstil gepflegt wird. Lässig, fröhlich, cool. Breite Boulevards zum Bummeln, edle Boutiquen, exklusive Geschäfte, Cafés und Bistros. Ein kilometerlanger Strand, an dem sich die Schönen, Sportlichen und Sonnenhungrigen treffen. Ein Nachtleben, das keine Sperrstunden kennt und über die Grenzen hinweg bekannt ist.
Das kulturelle Angebot in Tel Aviv bietet für jeden Geschmack etwas, von der Klassik bis zur Postmoderne. Museen, Theater, Galerien und Boutiquen sind überall in der Stadt zu finden. Freunde etablierter Kunst sollten unbedingt das Kunstmuseum in Tel Aviv besuchen, das Werke fast aller bedeutenden Künstler des 20. Jahrhunderts zeigt. Zahlreiche Veranstaltungen und Festivals sorgen das Jahr über für zusätzliche Abwechslung.

Jerusalem

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Jerusalem ist die Stadt der Kontraste. Jerusalem [Yerushalajim (hebr.), Al Kuds (arab.)] ist die heilige Stadt dreier monotheistischer Weltreligionen – des Judentums, des Christentums und des Islam. Christen aus verschiedenen Glaubensrichtungen, weltliche und orthodoxe Juden und Moslems teilen sich die Stadt. Eine Stadt, in der moderne und altertümliche Stadtviertel direkt nebeneinander liegen. In der so viele verschiedene Kulturen und Lebensarten aufeinandertreffen wie in kaum einer anderen Stadt dieser Welt.
Sultan Süleyman, der Prächtige hat zu Beginn des 16. Jahrhunderts der Altstadt von Jerusalem ihr heutiges Aussehen gegeben. Die gewaltigen Stadttore öffnen sich in eine ganz eigene Welt, die das moderne Israel für Stunden vergessen lassen. Eine Welt aus Tausend-und-einer-Nacht, in ein jüdisches, arabisches, christliches und armenisches Viertel geteilt. Mit Suqs, Basaren voll Leben, Farben und Düften. Die Welt des Orients breitet sich aus. Dazwischen die Oasen der Besinnung – die 14 Stationen des Leidenswegs Christi entlang der Via Dolorosa, die an der Grabeskirche endet. Pilger durchqueren laut singend die engen Gassen, um den Spuren Jesu zu folgen. Orthodoxe Juden mit schwarzen Mänteln und Pelzmützen bahnen sich eiligen Schrittes ihren Weg zur Klagemauer. Die Altstadt von Jerusalem wurde 1983 von der UNESCO als “Weltkulturgut” anerkannt.
Die Neustadt steht in starkem Kontrast zur Altstadt. Moderne Gebäude und Geschäfte, Fussgängerzonen, Cafés, Bars und schicke Restaurants laden zum flanieren ein. Unendlich viele Museen, Theater, Galerien und Ausstellungen bieten für jeden Kulturliebhaber das passende Angebot. Wer nach einem Tag in Jerusalem noch überschüssige Kräfte hat, kann in einer der Diskotheken bis in die Morgenstunden tanzen und junge Israelis treffen.
Inmitten dieser Neustadt, nahe der Altstadt von Jerusalem existiert ein Viertel, das scheinbar weder zu unserer modernen Zeit, noch zum Staat Israel gehört. Hier gibt es kein Theater, kein Kino, keine Kaffeehäuser, keine Geschäfte mit einem zeitgemässen Warenangebot. In Me’a She’arim wohnen die ultraorthodoxen Juden. Sie haben die ausgestorbene Kultur des Stetl nach Israel verpflanzt. Die Männer kleiden sich schwarz, tragen Hüte und Schläfenlocken, die Frauen Kopftücher. Nirgendwo gibt es eine solche Dichte an Synagogen wie hier. Denn die Männer haben sich dem religiösen Studium verschrieben. Der Sabbat wird auf hergebrachte Weise heilig gehalten, also nicht durch Freizeitaktivitäten “entweiht”, der Verkehr wird umgeleitet. Me’a She’arim ist ein Anachronismus in unserer Zeit, aber auch ein Symbol für die Toleranz der israelischen Gesellschaft.

Das goldene Wahrzeichen Jerusalems
Der Berg Moriah, wie der Tempelberg eigentlich heisst, zu dessen Umfassung die heutige Klagemauer einst gebaut worden war, ist für Juden, Muslime und Christen ein heiliger Berg. Hier war Abraham bereit, seinen Sohn Isaak zu opfern und baute König Salomon seinen berühmten Tempel. Der Jude Jesus wurde hier beschnitten, und vertrieb die Geldwechsler. Und wurde hier in der Antonia-Festung verurteilt und erwartete seine Hinrichtung.
Ein Felsen des Berges schliesslich zeigt den Fussabdruck, den Mohammed hinterlassen haben soll, als er sein Pferd el-Buraq, Blitz, bestieg und auf seinem Rücken die legendäre Himmelsreise antrat. Über diesem Felsen wölbt sich heute die goldschimmernde Kuppel des Felsendoms, einem der bedeutendsten Bauwerke frühislamischer Kunst.

Die Klagemauer
Die Westmauer des Tempelberges in Jerusalem ist der einzige Teil des Zweiten Tempels, der nach der babylonischen Gefangenschaft der Juden errichtet worden war und die einebnende Strafaktion der römischen Truppen für den jüdischen Aufstand überlebte. Fast 500 Meter lang und 18 Meter hoch ist dieser Teil der Umfassungsmauer des Tempelberges, der heute das grösste Heiligtum der Juden darstellt und in aller Welt als Klagemauer bekannt ist. Hier treffen sich die Gläubigen zum Gebet, nach Geschlechtern getrennt, hier feiern Eltern die Bar Mizwa ihrer Söhne, hier stecken fromme Juden Zettelchen mit Wünschen in die Ritzen des Mauerwerks. “Briefkasten Gottes” wird sie deshalb auch genannt.

Eilat – Delphine und kleine Fische

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Auf dem nur wenig mehr als 10 Kilometer breiten Küstenstreifen von Eilat zwischen Taba in Ägypten und Aqaba in Jordanien hat sich das grösste, sonnenreichste Urlauberzentrum Israels entwickelt. Ein Eldorado für Wassersportler. Denn der zuverlässige Wind ist der Freund der Surfer und bei den Tauchern zählen die Korallenriffe im Golf von Eilat zu den schönsten der sieben Meere. Im Unterwasser-Observatorium kann man Flora und Fauna des Roten Meeres trockenen Fusses beobachten. Im Unterwasser-Restaurant geniesst man seine kulinarischen Genüsse inmitten der lebendigen Unterwasserwelt.

Mit Delphinen schwimmen

Etwa 3 Kilometer südlich von Eilat liegt ein Riff im Roten Meer. Es wird das “Dolphinriff” genannt. Hier können interessierte Gäste beim Training der gelehrigen Tiere zusehen und selbst mit den Delphinen schwimmen oder tauchen. Ein einmaligen Erlebnis für Taucher und Wasserfreunde.
Eilat ist zudem Ausgangspunkt für Ausflüge in die Negev-Wüste, zum berühmten Katharinenkloster auf dem Sinai, von wo man auch den Berg Moses besteigen kann, oder aber nach Petra in Jordanien.

Galiläa

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Der Reiz Galiläas liegt in seinem grünen, fruchtbaren Hügelland, das in scharfem Kontrast zur judäischen Wüste nebenan und auch zum landschaftlichen Bild der Mittelmeerküste steht. Bis zu 600 Meter hoch türmt sich die reich gegliederte Landschaft, die aus ihrer Höhenlage in den heissen Sommern des Nahen Ostens Nutzen ziehen kann. Es ist nicht ganz so heiss hier heroben und es weht immer eine leichte, kühlende Brise; für viele Menschen eine besondere Urlaubsqualität. Auch Aktivurlaubern hat diese Region jede Menge zu bieten.
Das macht sich zum Beispiel in Safed bemerkbar, einer malerischen Stadt, die heute Künstlerkolonie ist. Ihre grosse Bedeutung hat sie als Ort religiöser Mystik gewonnen. Safed war ein Zentrum der Kabbala, der mystischen Geheimlehre des Judentums und viele berühmte Gelehrte liegen hier begraben.
Der Berg Tabor im unteren Galiläa wird im Alten Testament zum ersten Mal erwähnt. Hier besiegten die Israeliten unter der Richterin Debora die Kanaaniter. In der christlichen Tradition gilt der Berg Tabor als Berg der Verklärung. Von hier oben hat man einen phantastischen Rundblick über das landwirtschaftlich geprägte Galiläa, bis nach Nazareth und zum See Genezareth.

Gesundheit vom Toten Meer

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Die Klimatherapie am Toten Meer hat aussergewöhnliche Heilerfolge zu verzeichnen. Vor allem bei Hautkrankheiten wie Psoriasis, Neurodermitisund Vitiligio, durch seine trockene und pollenfreie Luft auch bei schwerem Astma und Rheuma hilft eine Kur in der unwirklichen Wüstenwelt des Toten Meeres. Drei Faktoren, die in dieser Form auf der ganzen Welteinmalig sind, treffen zusammen und dienen der Gesundheit: das Wasser, die Sonne und die Luft.

Das Wasser – mineralreich wie nirgends

Das Tote Meer weist einen so hohen Anteil an Salz und Mineralstoffen auf, dass man beim Baden scheinbar gewichtslos auf dem Wasser liegen kann und nicht untergeht. Die besonders hohe Konzentration wichtiger Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium, Kaliumchlorid, Bromide usw. im Wasser ist die Ursache und eine der Voraussetzungen für den Heilerfolg.

Die Luft – Zehn Prozent mehr Sauerstoff

Das Tote Meer ist der am tiefsten gelegene Binnensee der Erde. 400 Meter unter dem Mittelmeer liegt der Wasserspiegel. Das heisst aber auch, dass die Luft hier wesentlich sauerstoffhaltiger ist als anderswo. Dazu kommt, dass die hohen Temperaturen das Meerwasser in der trockenen Luft schnell verdunsten lassen. Die in dieser Dunstglocke gelagerten Bromide wirken besonders entspannend auf das Nervensystem.

Die Sonne – Gesunde Sonneneinstrahlung

An 330 Tagen durchschnittlich scheint am Toten Meer die Sonne. Durch die Mineralien-Dunstglocke und die um 400 Meter verstärkten Luftschichten werden die Sonnenstrahlen stark gefiltert. Vor allem die für die Haut schädlichen UVB-Strahlen werden in hohem Masse abgehalten. In einer vom Arzt individuell auf das Krankheitsbild abgestimmten Kombination erzielen diese drei Faktoren Heilerfolge, die anderswo kaum möglich sind, auch wenn das Klima des Toten Meeres in vielen dermatologischen Praxen künstlich nachgeahmt wird.

Der Negev – Paradies für Naturfreunde

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Dünen und bizarr geformte Sandsteinhügel, Krater, zerklüftete Schluchten und Trockentäler, Hochplateaus und Oasen bestimmen das Landschaftsbild der Negevwüste. Die Wüste im Süden Israels ist ein ideales Revier für Natur- und Wanderfreunde. Im Hai-Bar Naturschutzreservat leben Tiere, die schon in der Bibel erwähnt wurden, in freier Wildbahn. Im Kibbuz Lotan treffen sich jedes Jahr Vogelfreunde aus aller Welt. Je nach Jahreszeit kann man hier mit erfahrenen Ornithologen auf die Pirsch gehen, um nistende oder auf ihrem Zug rastende Vögel zu beobachten.
Geologen, Botaniker, Archäologen, – alle kommen hier auf ihre Kosten. Die alten Nabatäer-Städte Mamshit, Shivta oder Avdat schützten wohl die wichtigen Karawanenwege, vor allem die Gewürzstrasse, und dienten dem Warenumschlag. Hier im Negev wurde viel Sehenswertes ausgegraben. Besonders die kunstvoll angelegten Auffangbecken für Wasser, die Reservoire und Zisternen und das Bewässerungssystem, das schon vor 2000 Jahren mit einem Minimum an Wasser hervorragende Erträge lieferte, mögen als Ansporn für die Entwicklung des modernen Bewässerungssystems gedient haben, das jedes Jahr neue Teile der Wüste zum Blühen bringt und aus dem trockenen Wüstenboden fruchtbares Land macht.
Aber auch Abenteuerfreaks werden sich hier nicht langweilen! Wie wäre es beispielsweise mit einem “Survival-Training” in der Wüste? Einer Jeep-Safari oder einer Kamel-Tour mit Übernachtung im Beduinenzelt? Ein Teil der in Israel lebenden Beduinen ziehen noch heute als Nomadenvolk durch die Wüste. Sie treffen sich jeden Donnerstag in Be´er Sheva auf dem Markt und bieten Kunsthandwerk feil, Teppiche, Kupferwaren, Schmuck.

Am Ufer des Mittelmeeres

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Kilometerlange Sandstrände, Sonne, Palmen, Hotels, Restaurants, Diskotheken, Ferienorte mit Sport und Unterhaltung: die Küste des Mittelmeeres ist ein Urlaubsparadies für Jung und Alt, für Gross und Klein mit Pinienwäldern, Orchideen, Eukalyptusbäumen und duftenden Zitrusplantagen. An Israels Mittelmeerküste lassen sich Badeurlaub mit einer Prise Kultur oder aber eine Kulturreise mit kurzen Badeabstechern ideal verbinden. Aufgrund der kurzen Entfernungen in Israel besteht auch die Möglichkeit, sich in einer der schönen Küstenstädte einzuquartieren und von dort das Land zu erkunden. Tagesausflüge nach Jerusalem, zum See Genezareth oder zum Toten Meer werden allerorts angeboten. Die wohl bekannteste Stadt an der Mittelmeerküste ist Tel Aviv, aber auch andere Städte haben ihren Charme.

Nahariya

Nahariya ist einer der beliebtesten Badeorte an Israels Mittelmeerküste. Der Gaaton fliesst durch das Zentrum dieser kleinen Stadt. Entland der Hauptstrasse werfen Eukalyptusbäume Schatten auf die zahlreichen Cafés, Bars und Restaurants. Die Strasse führt direkt zum Sandstrand, der ebenfalls von Bars gesäumt ist.

Akko

Der Hafen von Akko zählt zu den ältesten der Welt. Zur Zeit der Kreuzfahrer wurde die Bedeutung Akkos mit der Konstantinopels verglichen. Noch heute sind die “unterirdische” Kreuzfahrerstadt, die Stadtmauer und Teile des Hafens erhalten. Heute ist Akko mit seiner arabischen Altstadt ein Fleckchen Orient an der Küste Israels. Mit dem quirligen Leben im Bazar, dem romanischen Fischerhafen und den gemütlichen Restaurants ist Akko einer der interessantesten Anlaufpunkte an der nördlichen Mittelmeerküste.

Haifa – Stadt am Karmel

An die Hänge des Karmel, im Norden der Küste, die in einer halbkreisförmigen Bucht zum Meer abfallen, schmiegt sich, einem Amphitheater gleich, die Stadt Haifa. Haifa ist eine Industriestadt und ein prominenter Wissenschaftsstandort dazu. Das eigentliche Wahrzeichen der Stadt ist die Kuppel des Bahai-Schreines, Grab des Märtyrers und Religionsgründers Mirza Ali Mohammed el-Bab, inmitten eines zauberhaften persischen Gartens. In Haifa befindet sich der grösste Hafen Israels.

Caesarea

Mit Caesarea wollte König Herodes zeigen, dass Judäa ein hellenistisches Königreich war und stattete es deshalb prunkvoll mit Bauwerken aus. Das Theater mit seiner fast 100 Meter breiten Bühne ist heute weitgehend wieder restauriert und dient für stimmungsvolle Konzerte im Rahmen des israelischen Musikfestivals. Weil es keinen Hügel gab am Meer, liess der König eine gewaltige, 15 Meter hohe Terrasse für Tempel und Palast errichten. Auf ihr sind die gewaltigen Reste der St. Paulus Kathedrale zu sehen, einer Kreuzfahrerkirche, die auf den Fundamenten der Moschee ruht. Auch was man heute als Hafen ausmachen kann, stammt aus dem Mittelalter. Denn den Hafen, den Herodes dem Meer abgetrotzt hatte, hat es sich längst wiedergeholt. Hier ist heute ein archäologischer Unterwasserpark. Zu den eindrucksvollsten Resten der Römerzeit gehört das Aquädukt, das die Stadt mit Wasser aus dem Karmelgebirge versorgte.

Natanya

Die Stadt, auch “Perle der Sharonebene” genannt, wurde auf den Klippen einer Steilküste gebaut. Ein Kilometer langer Sandstrand garantiert jedem Besucher ein stilles Plätzchen für sich. Natanya lebt heute neben Tourismus auch von Diamantenschleiferei.

Ashkelon

Einer der schönsten Badeorte Israels ist Ashkelon. Die Stadt liegt direkt an der Grenze zum Negev, wodurch ein trockenes, angenehmes Klima herrscht. Die historischen Reste Ashkelons sind heute in einem Nationalpark zu sehen.